Adele Boiger Autorin

Bücher

Leseproben

Hedwig Baurs erster Fall – Mord als Kunst betrachtet


Mein Blick blieb an einem seltsamen Schein vorne an der Nationalgalerie hängen. Als ob dort ein Feuer brannte. Aber wer sollte morgens um fünf, an diesem verlassenen Ort etwas anzünden wollen? Aber das Bild blieb, vor dem schwach beleuchteten Gebäudesockel des Museums flackerte ein Feuer. Genaueres ließ sich auf die Entfernung nicht erkennen. Also tappte ich leise in die Ankleide und packte mich in meinen Lammfellmantel und die dicken Räven-Stiefel.…

Hedwig Baurs zweiter Fall – Cum-fake


Die Enge im Kofferraum war unerträglich. Paul, mit dem er in Löffelposition eng aneinandergepresst lag, stank nach Schweiß! Oder war er das selbst? Natürlich hatte er Angst! Dabei war er überhaupt nicht gefordert, er brauchte nichts zu tun und trotzdem ‑ das Risiko! Wie ein Mantra sagte er sich vor, dass er nur auf Paul aufzupassen brauchte. Weiter nichts. Nur aufpassen, dass Paul funktionierte. Das sollte er hinkriegen, oder?

Über Hedwig

Hedwig Baur ist eine freie Journalistin. Sie lebt am Landwehrkanal in Berlin in einer Lebensgemeinschaft mit Czák – Kneipier und Hedwigs Verbindung in Szenen jenseits von Recht und Ordnung –, mit Martha Ransmayer – Betreiberin der „Öko-Tussis“ und laut Czák, beste Köchin diesseits des Mississippi – und mit Marthas 7-jähriger Tochter Lili – Mural-Kennerin und Philosophin. Für ihre Reportage „Kabul – die erloschenen Lichter einer Stadt“ erhielt Hedwig 2008 den renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preis.

Biografie

Adele Boiger wurde in Niederbayern geboren. Nachdem sie mit fünfzehn die Schule verlassen hatte, arbeitete sie als Kellnerin und Sekretärin in London und Frankfurt am Main. Seit eineinhalb Jahren schreibt sie hauptberuflich. Sie hat einen Abschluss in Literatur und Soziologie vom J.F.-Kennedy-Institut der Freien Universität Berlin.

Kontakt

Adele Boiger

Tel.: 0561 7034 2370
Mobil: 0175 670 6486
eMail: adele.boiger@posteo.de